ZIP Ausstellungsraum, Intervention, Feld 4
Zur Ausstellung vom 8. - 29. Juni 2013
Sol LeWitt Loves Pancakes

ZIP zeigte eine Gruppenausstellung mit dem Titel; Sol LeWitt Loves Pancakes. Ausgangspunkt der Ausstellung war eine Konzeptarbeit von Sol LeWitt. Auf die Wände des Ausstellungsraums wurde eine Grundstruktur gezeichnet. Diese Struktur diente als Bilduntergrund für Arbeiten im A4 Format. Beteiligt an der Ausstellung waren:

Alfredo Aceto, Charlotte von Allmen, Jaz Ayling, Daniela Brugger, Kathrin Borer, Gaëlle Cherix, Katja Colling, Sylvain Croci-Torti, Grégory Corthay, Thomas Xaver Dachs, Sebastian Dannenberg, Judith Marlen Dobler, Annegret Eisele, Ilse Ermen, Lucas Erin, Elisa Fabbri, Daniel Felber, Agnès Ferla, Jonas Fleckenstein, Hirofumi Fujiwara, Stefanie Gerhardt, Sophie Grandjean, Camilo Gonzalez, Daniel Göttin, Caroline von Gunten, Barbara Hauser, Rodrigo Hernández, Andreas Hochuli, Leni Hoffmann, Seamus Hughes, Emmanuel Humbert, Sophie Innmann, Jeannice Keller, Lona Klaus, Lucie Kohler, Zora Kreuzer, Susanne Kuschel, Robin Lebey, Renée Levi, Christian Lippuner, Maija Luutonen, Tobias Maier, Kai Mailänder, Gerda Maise, Andreas Mattle, Miguel Meneses, Jeannette Mehr, Gowara Minsa, Rosanna Monteleone, Tomomi Morishima, Jonathan Naas, Karim Noureldin, Kriz Olbricht, Julia Oppenauer, Jürgen Oschwald, Andreas von Ow, Kyung Roh Bannwart, Uta Pütz, Philippe Reinau, Maja Rieder, Maeva Rosset, Kathi Ruohomäki, Habiba Saly, Olivier Saudan, David Semper, Pierre Soignon, Mirjam Spoolder, Natacha Steiner, Jens Stickel, Emanuel Strässle, Esther Strub, Lisa Schlenker, Nicole Schmid, Lukas Schneeweiss, Angelika Schori, Oliver Schuss, Hans Schweizer, Florian Thate, Evelina Velkaite, Stefan Wäldele, Johannes Willi, Giovanni Zaccariello, Antoine Zgraggen, Claire Zumstein, Monique Zumstein, René Zumstein



Zur Ausstellung vom 15. Dezember - 12. Januar 2013 mit
Vincent Kriste, Rafael J. Lutter, Igor Bleischwitz


Positionen der Malerei 

Welche Möglichkeiten dem Medium der Malerei in der zeitgenössischen Kunst bleiben, ist eine der am häufigsten gestellten Fragen, die sich an die Entwicklungen des 20. Jahrhunderts und den damit einhergehenden Fragestellungen um die Evidenzkraft von Bildern anschliessen. Der Ausstellungsraum Zip nähert sich dieser Diskussion über die Zusammenführung der Werke dreier zeitgenössischer Kunstschaffender, deren Arbeitsfokus gleichsam auf das Medium Malerei gerichtet ist, die in ihren Werken allerdings auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Betrachter in Dialog treten und damit verschiedenartige Wahrnehmungsprozesse initiieren. 
Die gegenständlichen Arbeiten des aus Berlin stammenden Künstlers Igor Bleischwitz (1981) entlehnen ihre Motive vorrangig einer rätselhaft-unwirklichen Welt, wodurch Bildräume von mehrfacher Lesbarkeit geschaffen werden. Ein Hybridwesen, halb Mensch, halb Katze, richtet sich einem Horizont in der Bildtiefe entgegen und appelliert damit an eine innere Versunkenheit, während der als Motiv treu wiederkehrende Hund in seiner geneigten Haltung dieAufmerksamkeit des Gegenübers fordert. Die diesen Werken eigene, erzählerische Formung eines Bildraums und dessen Verschränkung mit dem Medium der Malerei vollzieht sich auf paradigmatische Weise in dem Gemälde „Der Schütze“, wo die gespachtelte weisse Farbfläche in direkte Konkurrenz zum gegenständlichen Motiv tritt. Dabei wirkt die malerische Geste einerseits formbildend als Bewegung des gespannten Bogens und zeigt sich andererseits als ein autonomes Bildelement von eigener Logik. 
Auf der gegenüberliegenden Wand dringt dagegen der mit Weihnachtsschmuck üppig ausgestattete Tannenbaum von Vincent Kriste (1979) in den Realraum des Betrachters vor. Die Originalgrösse des Weihnachtsbaums und die taktile Oberfläche des Reliefs machen das gezeigte Werk zu einem räumlich erfahrbaren Objekt, das seine Wirkung unmittelbar entfaltet, dessen Symbolik jedoch durch die porösen Stellen des Farbmaterials destabilisiert wird. Das in Kristes Werken stark ausgeprägte Kontextbewusstsein zeigt sich einerseits im Umgang mit den Erwartungshaltungen des Betrachters und andererseits in seiner formalen Bezugnahme auf den real vorhandenen Raum. So zeigen die zwei eigens für die Ausstellung angefertigten, ortsspezifischen Arbeiten eine ironische Selbstbefragung des Künstlers, die sich in der sowohl schriftlichen wie auch bildlichen Signatur mit der Person des Künstlers oder Produzenten befassen.  
Dagegen folgen die von Rafael Lutter (1978) ausgestellten Werke einem Prozess der Malerei, der klassische Form- und Kompositionsprinzipien negiert. Im Spannungsverhältnis zwischen Formauflösung und Formwerdung überlagern und durchdringen sich die gestisch aufgetragenen Farbschichten. Die Farbe selbst wird zum Gestaltungsmittel, das sich über die Leinwand in scheinbar unkontrollierter Manier ausbreitet und dabei eine undurchdringbare Textur erzeugt, welche sich einem symbolischen Deutungszugang bewusst entzieht. 
Die Präsentation der drei Positionen provoziert eine Auseinandersetzung mit deren unterschiedlichen Wirkungs- und Funktionsweisen. Die Hängung unter Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten im Zip ermöglicht eine Annäherung der Werke, indem diese in einen gemeinsamen Kontext überführt und damit in einen Austausch gebracht werden, dessen Nachvollzug die visuellen und kognitiven Fähigkeiten des Betrachters fordert.  

Jasmin Sumpf 

Zur Ausstellung von Denis Handschin
A2S8₁₄

vom 25. August bis 22. September 2012
http://www.denishandschin.net











A2S8₁₄
Die Arbeit für das Zip begann mit einer Recherche bei der Stadtarchäologie Basel. Der Fokus richtete sich auf prähistorische Funde um den Ausstellungsraum im Wettsteinquartier. Das gesamte Kleinbasel war jedoch bis zur Bronzezeit mit einem auenhaften Flussverlauf durchzogen. Somit wurden allfällige Jagdgegenstände immer wieder weggeschwemmt. Die ersten Siedlungen waren auf den umliegenden Hügeln, also orientierte sich die Kleinbasler Seite in Richtung Riehen Bischoffhöhe / Oberfeld. Mehr und mehr begann sich das Gebiet mit Sedimenten vom Fluss namens Wiese zu überlagern. Der Rhein wurde so nach Westen gedrückt und erhielt allmählich seine heutige Position als unteres Rheinknie.

Während dieser stetigen Veränderung des Flussverlaufes wandelten sich auch einige Jäger und Sammler entweder zu sesshaften Gesellschaften, die Ackerbau und Viehhaltung betrieben, oder zu Hirtennomaden. In unseren Breiten- und Längengraden bezieht sich dies auf ca. 5000 v. Chr. In dieser Jungsteinzeit, dem Neolithikum, begann die Domestizierung wild lebender Tierarten. Gemäss einigen Funden auch die Ziege.

Heute werden Ziegen ein Gen von Spinnen verabreicht, um dann aus der Milch ein Protein zu gewinnen, mit welchem Seidenfäden herstellt werden können. Die Festigkeit eines solchen Fadens übertrifft jedes andere im Labor hergestellte Material bei weitem. Die extrem belastbaren Fasern könnten in der Medizin und bei der Herstellung neuer Werkstoffe ungeahnte Möglichkeiten eröffnen.

Im Ausstellungsraum Zip auf der Parzelle 1414 wird nun ein Ziegenspinnenhybrid dargestellt. Als Gegenpol ist an der anderen Wand eine weitere Grafik, welche die Jurakette vom Standpunkt aus in Richtung Süden zeigt. Diese Silhouetten sind die einzige Konstante, die sich seit dem Beginn der Haltung von Nutztieren an diesem Ort nicht mehr verändert hat. Die Zeichnung am Boden stellt ebenfalls markante Zäsuren vom Neolithikum bis heute dar. Es sind dies, das heutige Strassennetz und die damals mäandrierende Gewässerlandschaft. Durch die Ausgangslage, welche mit dem Ort begann, ist eine Assoziationskette entstanden, wo der Schluss- oder Anfangspunkt das mit Ziegenmilch auf Glas aufgetragene Mandala bildet.

Die endgültige Konstellation dieser verschiedenen Weltbezüge ist ein geistiger Vorschlag, welcher von jeder Person überdacht werden kann. Wie ist es um die Situation des bestehenden Netzes und wie wird es weiter gesponnen?
Zur Ausstellung von Marion Ritzmann 
"80 colour pencils"

vom 7. Juli bis 27. Juli 2012

Die als Installation angelegte Arbeit verändert sich während der Ausstellungsdauer prozesshaft und performativ und wird bis zur Finissage hin vollendet.


Finissage
Papiere, verschiedene Farbstifte













Vernissage





Die Arbeit von Marion Ritzmann bewegt sich hauptsächlich im Bereich der Installation und der Performance. Ihre Ideenwelt generiert sich durch Inputs und Impulse alltäglicher Beobachtungen. Die wahrgenommenen Fragmente werden anhand von Notizen oder Skizzen in einem Bilderarchiv gesammelt. Neu kombiniert und in andere Zusammenhänge gestellt entstehen aus den Beobachtungen Arbeiten, bei welchen ein Hauch von Absurdität mitschwingt. Marion Ritzmann adaptiert Strategien anderer Bildsprachen, um sie gleichzeitig subtil wieder zu demontieren. Ihre Arbeiten agieren immer auch kontextbezogen zum Ausstellungs-oder Aufführungsort. Ihr zentrales Interesse ist die Verschiebung der Wahrnehmung und somit Irritierung des Betrachters.




2 x 2

vom 3. - 30. Juni 2012












Jeannice Keller setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Fragen rund um das Bild und den Raum auseinander. Für ihre Arbeiten verwendet sie Materialien, die sie in ihrer alltäglichen Umgebung findet. Für den Ausstellungsraum hat sie mehrere neue Arbeiten entwickelt. Eine davon ist speziell für diesen Ausstellungsort geschaffen worden.



Zur Ausstellung von Andreas von Ow
"Hit the Road Jack" 

24. März - 22. April 2012 

Die Farben von Dingen/Materialien, die Andreas von Ow in seiner unmittelbaren Umgebung irgendwann im Laufe der Zeit "ins Auge fallen", auf der Netzhaut hängen bleiben und sich im Gedächtnis einbrennen sind, in Verbindung mit den jeweiligen Ereignissen/Erinnerungen, Ausgangspunkt seines Arbeitens. Diese Materialien werden zu Farbe verarbeitet, deren Couleur wird in der Malerei verdichtet. Unterschiedlichste Materialien finden Einzug in sein Farbspektrum: vom grünlich-grauen Staub der Unibibliothek, der ziegelrote Sand vom Tennisplatz bis hin zu purpurnen Kirschen aus dem eigenen ehemaligen Garten. Das Material, dessen Farbe, das Licht und der Akt des Malens an sich sind der Bildgegenstand. Die Glasscheibe des ZIP ist die Malfläche, die Flächen des Außen- und Innenraumes vor und hinter der Scheibe bilden den Malgrund. Eine merkwürdig variable Kohärenz von Raum und Zeit entsteht, Innen und Außen werden neu erfahrbar.

http://www.raumplanb.blogspot.com







Liebe Kunstinteressierte


Am Donnerstag, 15. Dezember 2011 kommen sieben aus Basel zusammen.
In den Räumlichkeiten des Hinterhof-Offspace zeigen je sieben Kunsträume/Offspaces eine Künslerposition.


ZIP wurde vom Hinterhof-Offspaceteam eingeladen und zeigt in diesem Rahmen die Künstlerposition:




Patrick Harter
http://www.patrickharter.ch


Ausstellungsdauer:
16. Dezember - 31. Dezember 2011


http://www.hinterhof.ch/offspace



Zur Ausstellung von Rodrigo Hernàndez "Interaction of Nothing"


"narrativity is distinct from art"
Gerado Contreras
Preteen Gallery Mexiko


www.rodrigo-hernandez.net
Eva Seelbach vom 27. August bis 25. September 2011


Zur Ausstellung von Eva Seelbach


Fotoarbeiten, Malerei und Screenshots bilden das Dreieck, in dem sich die Kunst von Eva Seelbach bewegt.
Diese sind dabei stets miteinander verbunden und aufeinander bezogen. Durch Leerstellen und Anordnungen
wird auf einer Oberfläche zwischen Eigenem und Fremden Bedeutung neu hergestellt. Eine Bewegung der ständigen Dopplung und Neuordnung führt dazu, dass die Frage nach Eigenem und Fremdem, sich von Materialität und Inhalt zu lösen beginnt und zu einer Frage der Form werden kann.


www.evaseelbach.de
http://www.evaseelbach.de
Kurze Sommerpause


Mathias Kaspar
Vernissage voraussichtlich am Samstag, 20.7. 2011, 18:30 Uhr


Gezeigt von Lena Friedli und Michael Hübner


Displays im Dialog:
Die Ausstellung und das Buch.

Mehr Informationen unter:
http://www.micha-huebner.de
diplomhgkfhnw.ch/2011/viskom-ma/390



Master-Thesis im Rahmen des Master Studiengangs
"Visuelle Kommunikation und Bildforschung"
Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, FHNW
Liebe Künstler/Innen

Ihr seid herzlich eingeladen,
während der Art Basel bei uns vorbei
zu schauen. Im Laufe dieser Woche könnt
ihr alle Fotos (auch von eueren neusten Arbeiten)
und Handyfilme, die vor Ort (od. in letzter Zeit) oder
im Zusammenhang mit der Art entstanden sind vorbei
bringen. Die Aufnahmen werden im zip gesammelt
und die ganze Woche fortwährend auf verschiedenen
Monitoren gezeigt.

Wir freuen uns auf alle Beiträge!
Liebe Grüsse, wir sehen uns!
Simon Czapla, Steven Schoch und Jeannice Keller


Öffnungszeiten: täglich, 14 - 22 Uhr
Bar und Kaffee

Dauer: Montag, 13. Juni - Samstag, 18. Juni 2011
Zur Ausstellung von Thomas Tudoux

http://thomas.tudoux.free.fr/index_en.htm
Martina Jung
Roland Brönnimann

Schaufenster geöffnet: 9.5. – 12. 5. 2011
Raumöffnung und Finissage: Freitag, 13.5. 2011, 18:30 Uhr
www.micha-huebner.de/displaysimdialog/Martina/content.html

Zur Ausstellung von Clare Kenny
SOMETHING AND
NOTHING
http://www.clarelkenny.blogspot.com/
clarekenny.com


Clare Kenny (*1976) ist in Manchester aufgewachsen und lebt heute in Basel. Sie ist Künstlerin, arbeitet jedoch auch immer wieder als Kuratorin. Einen wichtigen Teil ihres Schaffens bilden neben den künstlerischen Arbeiten Überlegungen zu den jeweiligen Ausstellungssituationen und - kontexten. Darüber hinaus beschäftigt sie sich seit längerem mit Fragen des Buches, insbesondere dem Stellenwert der Fotografie (und des fotografischen Objektes) im Buch.

Für die Situation im zip - Ausstellungsraum für Kunst wurde sie eingeladen über mehrere Wochen mit dem Kuratoren- und Gestalterteam (Lena Friedli und Michael Hübner) in einen engen Dialog zu treten. Das Resultat war eine dreitägige Solo-Präsentation sowie eine gleichzeitig erscheinende Publikation. Drei Personen, drei Positionen, drei Interventionen konfrontieren und ergänzen sich in den beiden Medien von Ausstellung und Publikation; und hinterfragen dabei bewusst Rollen und Autoritäten im Kontext des Ausstellung Machens. Das gezeigte Werk Something and Nothing (2011) schwankt zwischen Fotografie, Skulptur und Installation. In einem Versteckspiel von Bild und Träger bietet uns die Künstlerin auf einer acht Meter langen Papierrolle einen überdimensionalen Fotoprint als Skulptur im Raum inszeniert. Von dem darauf gedruckten Bild sind auf einen Blick bloss Teilausschnitte, Fragmente eines Ganzen zu erkennen. Nach und nach umschreitet man die Arbeit. Die Erfahrung plastischer Fülle sowie das Erfassen des Bildes bauen sich sukzessive auf.
Vorschau:
In der Zeit vom 12. April bis 08. Juli 2011
werden 4 Ausstellungen
d.h. ein Gastprojekt;

Displays im Dialog:
Die Ausstellung und das Buch.

von Lena Friedli und Michael Hübner
im ZIP gezeigt.

Während der Art Woche, spezielles Programm


Mehr Informationen zum Gastprojekt unter:
diplomhgkfhnw.ch/2011/viskom-ma/390

Master-Thesis im Rahmen des Master Studiengangs
"Visuelle Kommunikation und Bildforschung"
Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, FHNW
Ein Display stellt etwas zur Schau, offenbart, entfaltet und legt dar. Es eröffnet einen Raum in welchem das Kunstwerk erscheint. Stellt man die Ausstellung und den Katalog als Dispositive des Zeigens einander gegenüber, entfaltet sich ein Dialog. Sie treten in einen Zusammenhang als ein gemeinsames System. Dies erweitert und intensiviert den Raum für das Werk sowie dessen Rezeption massgeblich. Es entsteht ein Verhandlungsraum zwischen den beiden Displays sowie zwischen den Rollen von Künstler, Kurator, Gestalter und Betrachter.

Als Untersuchung dieses Dialoges werden als Gastprojekt im zip vier künstlerische Positionen in Ausstellung und Buch gezeigt. Der Ausstellungsraum wird so zum Forschungslabor. Die entstehenden Situationen befragen bestehende Strukturen von Ausstellung und Publikation, lösen sie teils auf und schaffen neue Möglichkeiten zur Präsentation von Kunst.
Zur Ausstellung von Ariane Andereggen
The Authentic Uniform of True Blue
Second Art World

http://www.videostar.ch
http://www.secondartworld.com
Zur Ausstellung von Giovanni Zaccariello
Leviathan
Videoinstallation 2011
Video. Loop, schwarze Aststücke, Lichtspots, Papiere besprüht

Diese Videoarbeit erforscht das Verhältnis, welches sich im Lauf der Geschichte zwischen Mensch und Natur gebildet hat. Leviathan ist eine mythologische Gestalt, ein monströses Geschöpf, das aus einer Laune heraus von Gott erschaffen wurde.
Leviathan, der sich vom Menschen bedroht fühlt, reagiert mit seiner ganzen Gewalt, in dem Moment, wo er sich wie ein gefesseltes Tier ohne Ausweg sieht; symbolisiert durch den Ast, der Hauptfigur im Video ist, der so stark geschüttelt wird, als ob er sich aus einem Käfig befreien möchte.
Die Baumstämme, welche in der Videoarbeit vorkommen und darin eingesperrt waren, breiten sich hier im Ausstellungsraum aus. Sie beherrschen uns, als ob die „Natur“ nicht mehr passiv gegenüber dem menschlichen Handeln ist, sondern ein aktives Wesen, eine Beurteilerin, eine beunruhigende Gestalt über unseren Köpfen, als würde sie uns ständig kontrollieren.
Diese Arbeit ist Teil des Projekts „Strange thing’s happen in the enchanted wood“ bei dem ich, zusammen mit den anderen Arbeiten “The Furies“, „Walking in the enchanted forest“ und „Dark steets“, die im Schwarzwald zwischen 2008 und 2009 enstanden sind, die Natur erforsche. Dabei interessiert mich das Verhältnis zum Menschen und seinem „Traumwesen“, seine Transzendenz in der heutigen Realität, in einer Gesellschaft die immer mehr in eine digitale Welt projiziert wird.

Zacca

Kontakt:
http://www.naban.it

Zur Ausstellung von David Berweger

http://www.davidberweger.ch
http://www.birswanger.com/